Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg Keyvisual
 


 

333 Jahre Oper in Hamburg



Am 2. Januar 1678 wurde am Gänsemarkt das erste öffentliche Opernhaus Deutschlands mit dem Singspiel »Adam und Eva« eröffnet. 333 Jahre später nimmt die Staatsoper Hamburg dieses Jubiläum zum Anlass, sich in der Saison 2011/2012 mit ihrer Geschichte als erste Bürgeroper des Landes sowie mit dem historischen und aktuellen Verhältnis der Hamburger zu »ihrer« Oper auseinanderzusetzen. Drei Neuproduktionen der Spielzeit bilden die passenden musikalischen Eckpunkte, den thematischen Schwerpunkt ergänzt dazu ein umfangreiches Begleitprogramm.
Eine Würdigung der »Gänsemarktoper« steht als zweite Premiere der neuen Saison im Oktober 2011 auf dem Spielplan: Mit Georg Philipp Telemanns »Flavius Bertaridus« wird ein Werk eines des prominentesten Vertreters der »Gänsemarktoper« aufgeführt, dessen Schaffen Hamburg zu einem führenden musikalischen Zentrum der Barockzeit machte. Auch das Werk Johann Matthesons ist mit der Gänsemarktoper eng verbunden, seine Oper »Cleopatra« wird als neue Produktion des Internationalen Opernstudios im Juni 2012 den Saisonabschluss bilden. In die Gegenwart des Musiktheaters führt am
15. Januar 2012 die Hamburger Erstaufführung von Aribert Reimanns »Lear«.
Das Begleitprogramm zeichnet in Konzerten, Diskussionsrunden, einem Thementag und Vorträgen die künstlerische Historie von Deutschlands erstem öffentlichen Opernhaus durch die Jahrhunderte nach. Operndirektor Francis Hüsers freut sich auf die Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart: »Die Staatsoper Hamburg unter der Leitung von Simone Young bietet in ihrem Programm Opern in Neuinszenierungen aus allen Epochen ihrer eigenen Geschichte beziehungsweise der gesamten Opernliteratur – also vom Barock über das Kernrepertoire von Klassik, Romantik und klassischer Moderne bis zum zeitgenössischen Musiktheater, das dann wenigstens vereinzelt auch Uraufführungen hier am Haus einschließt. Für die gegenwärtige kulturpolitische Diskussion, die immer wieder auch nach der Legitimation der teuren, von Steuergeldern geförderten Kunstform Oper fragt, hat diese Programmatik Bedeutung, weil wir damit ein kulturelles Erbe im kollektiven Bewusstsein wach halten und aktiv fortschreiben, das in Inhalt und Ausdrucksform – man könnte auch sagen: politisch und ästhetisch – Vorbedingung und Referenzpunkt für die ganz aktuelle Frage ist, welche Werte in unserer heutigen Gesellschaft gelten sollen«, sagt er.
Montag 21. Mai 2012
Foyer Parkett

Die Hamburger und »ihre« Oper - gestern, heute, morgen

19:30 - 21:30 Uhr
Eintritt frei 
Samstag 23. Juni 2012
Johann Mattheson
Opera stabile

PREMIERE
Die unglückselige Cleopatra, Königin von Egypten oder Die betrogene Staats-Liebe

20:00 - 22:30 Uhr / 12,- bis 18,- € (Stabile)
Sonntag 24. Juni 2012
Johann Mattheson
Opera stabile

Die unglückselige Cleopatra, Königin von Egypten oder Die betrogene Staats-Liebe

20:00 - 22:30 Uhr / 12,- bis 18,- € (Stabile)
Dienstag 26. Juni 2012
Johann Mattheson
Opera stabile

Die unglückselige Cleopatra, Königin von Egypten oder Die betrogene Staats-Liebe

20:00 - 22:30 Uhr / 12,- bis 18,- € (Stabile)
Mittwoch 27. Juni 2012
Johann Mattheson
Opera stabile

Die unglückselige Cleopatra, Königin von Egypten oder Die betrogene Staats-Liebe

20:00 - 22:30 Uhr / 12,- bis 18,- € (Stabile)
Freitag 29. Juni 2012
Johann Mattheson
Opera stabile

Die unglückselige Cleopatra, Königin von Egypten oder Die betrogene Staats-Liebe

20:00 - 22:30 Uhr / 12,- bis 18,- € (Stabile)
Samstag 30. Juni 2012
Johann Mattheson
Opera stabile

Die unglückselige Cleopatra, Königin von Egypten oder Die betrogene Staats-Liebe

20:00 - 22:30 Uhr / 12,- bis 18,- € (Stabile)
Samstag 8. Dezember 2012
Georg Philipp Telemann
Großes Haus

Flavius Bertaridus, König der Langobarden

19:00 - 22:30 Uhr
noch kein Vorverkauf 
Dienstag 11. Dezember 2012
Georg Philipp Telemann
Großes Haus

Flavius Bertaridus, König der Langobarden

19:00 - 22:30 Uhr
noch kein Vorverkauf 
Donnerstag 13. Dezember 2012
Georg Philipp Telemann
Großes Haus

Flavius Bertaridus, König der Langobarden

19:00 - 22:30 Uhr
noch kein Vorverkauf 

Ein Opernhaus mit Tradition. Der Neubau an der Dammtorstraße (1826) bot den Besuchern bessere akustische Möglichkeiten als die beiden alten Spielstätten am Gänsemarkt. Die Hamburger Bürgerinnen und Bürger eroberten das neue Haus – jeden Abend setzte um 18.00 Uhr der »Ansturm auf die Galerie« ein.