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Die polnische Sängerin studierte zunächst Violine, bevor sie in Breslau und in Hamburg ihr Gesangstudium absolvierte. 1999 debütierte die mehrfache Preisträgerin, die unter anderem zwei Preise beim Francisco-Viñas-Wettbewerb in Barcelona und die Auszeichnung »Young Talent« bei der Mirjam Helin International Singing Competition gewann, an der Staatsoper in Breslau als Susanna in Mozarts »Le Nozze di Figaro«. 2001/02 wurde sie Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Hamburgischen Staatsoper und sprang in ihrer ersten Spielzeit bereits als Gilda in »Rigoletto« und als Königin der Nacht in »Die Zauberflöte« ein. In der folgenden Saison sang die Sopranistin diverse Partien, darunter Fortuna, Damigella (»L’Incoronazione di Poppea«), Blonde (»Die Entführung aus dem Serail«), Adele (»Die Fledermaus«), Zimmermädchen (»Powder her Face«), Königin der Nacht und Gilda. 2003/04 wurde Aleksandra Kurzak ins Ensemble übernommen und stand unter anderem in der Neuinszenierung von »Fidelio« sowie in »Hänsel und Gretel« und »Zar und Zimmermann« auf der Bühne. In der Spielzeit 2004/05 sang sie in Hamburg in den Neuinszenierungen von »Giulio Cesare in Egitto« die Cleopatra und Partien in »La Clemenza di Tito« sowie in »Le Nozze di Figaro«, »Falstaff«, »Die Zauberflöte« und »Die Fledermaus«. Im Dezember 2004 gab die Sängerin ihr Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera (als Olympia in »Les Contes d’Hoffmann«) und wurde umgehend für weitere Vorstellungen engagiert (unter anderem »Die Entführung aus dem Serail«, »Rigoletto«, »Die ägyptische Helena«). Im Juli 2005 feierte Aleksandra Kurzak als Aspasia in Mozarts »Mitridate, Re di Ponte« ihren Einstand am ROH Covent Garden, als Susanna, Norina, Adina und Lulu war sie dort in den in späteren Spielzeiten zu erleben. Nach Hamburg kehrte Aleksandra Kurzak unter anderem als Donna Fiorilla in »Il Turco in Italia« (Rossini) zurück und sang, begleitet von den Philharmonikern unter der Leitung von Simone Young, Mozart-Arien im Rahmen der »Elbklänge«. In der Neuproduktion der Donizetti-Oper »La Fille du Régiment« gab sie als Marie ihr Rollendebüt. 2006 wurde Aleksandra Kurzak mit dem Oberdörffer-Preis der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper ausgezeichnet. Gastauftritte führten die Sängerin in dieser Saison an die Deutsche Staatsoper Unter den Linden (Königin der Nacht) und ans Teatro Regio di Parma (Gilda). Mit dem NDR Orchester unter der Leitung von Christoph von Dohnányi sang sie die Madame Herz in Mozarts »Der Schauspieldirektor« und debütierte an der Bayerischen Staatsoper als Cleopatra (»Giulio Cesare in Egitto«), wo sie in der folgenden Spielzeit ein Engagement als Rosina in Rossinis »Il Barbiere di Siviglia« hatte. Bei den Salzburger Festspielen gab die Sopranistin mit Konzert-Arien von Mozart ihr Debüt und kam 2007 als Ännchen im neuen »Freischütz« wieder nach Salzburg. 2009 sang sie Blonde (»Die Entführung aus dem Serail«) am Lyric Opera House in Chicago und Gilda in »Rigoletto« in Helsinki.
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