Mezzosopran
Tamara Gura
Tamara Gura wurde in den USA geboren. Die Mezzosopranistin gewann Preise wie den »Metropolitan Opera National Council District Encouragement Award« und den »Semans Art Fund Grant for Foreign Study« in Salzburg. Sie belegte Meisterkurse unter anderem bei Elisabeth Schwarzkopf, Marjana Lipovsek, Kurt Moll, Ileana Cotrubas und Anna Tomowa-Sintow und arbeitete bereits mit Dirigenten wie Vladmir Fedoseyev, Simone Young, Nello Santi, Ingo Metzmacher, Stefan Soltesz, Enrico Mazzola, Alfred Eschwé und Alessandro De Marchi. Ihre Bühnenauftritte umfassen beispielsweise Cherubino in »Le Nozze di Figaro«, Zerlina in »Don Giovanni« und Dorabella in »Così fan tutte«. Zu ihrem Repertoire zählen außerdem Rosina (»Il Barbiere di Siviglia«), Siebel (»Faust«) und Nancy (»Albert Herring«). In der Spielzeit 2002/03 war Tamara Gura Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in »I Quattro Rusteghi«, »Rigoletto« und »Don Quichotte« mitwirkte. In den folgenden Spielzeiten, von 2003/04 bis 2005/06, gehörte sie dem Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper an und sang Partien wie Sesto in »Giulio Cesare in Egitto«, Zaida in Loys Neuinszenierung von »Il Turco in Italia«, Pauline in »Pique Dame«, Gymnasiast in Konwitschnys Neuinszenierung von »Lulu«, Julia in der Premiere von »Der lächerliche Prinz Jodelet«, Amore und Valletto in »L´Incoronazione di Poppea«, Flora in »La Traviata«, Blumenmädchen in »Parsifal«, 3. Magd in »Elektra«, Mercédès in »Carmen«, 3. Dame in »Die Zauberflöte« und Sarah in der Uraufführung von Jörn Arneckes »Butterfly Blues«. 2005 sang sie beim Holland Festival in Amsterdam den Gymnasiast in »Lulu« und gab als Mitglied der Akademie des Aix-en-Provence-Festivals mehrere Konzerte. In Italien, Deutschland, den Niederlanden, USA und der Schweiz trat Tamata Gura bei vielen Konzerten und Liederabenden auf. Tamara Gura war 2007 als Piacere in »Il Trionfo del tempo e del disinganno« bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe zu hören, in Amsterdam gab sie ihr Debüt in der Rolle der Maria Magdalena in Händels' Oratorium »Die Auferstehung« und war als Flora in Verdis »La Traviata« an der Staatsoper Stuttgart zu erleben. Im November 2007 kehrt die Mezzosopranistin als Gast zurück an die Hamburgerische Staatsoper und singt die Zaida in »Il Turco in Italia«. Seit Herbst 2006 ist Tamara Gura festes Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe. Dort interpretiert sie unter anderem Partien wie Idamante (»Idomeneo«), Cherubino (»Le Nozze di Figaro«), Orlofski (»Die Fledermaus«), Boccaccio (»Boccaccio«), Wellgunde (»Götterdämmerung«), Hänsel (»Hänsel und Gretel«) und Sesto (»Giulio Cesare in Egitto«).

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