Sopran
Latonia Moore
Latonia Moore stammt aus Texas und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. So gewann die Sopranistin unter anderem den Richard Tucker Foundation Grant (2005), den ersten Preis und den Publikumspreis beim Concours International d'Opéra in Marseille (2003), den Sonderpreis der Kammeroper der Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbe (2003), den ersten Preis und den Publikumspreis des Internationalen Gesangswettbewerbs der italienischen Oper Dresden (2002) sowie die Metropolitan Opera’s National Auditions (2000). In ihrer bisherigen Karriere hat sich die Sopranistin ein breites Repertoire erarbeitet. Es reicht von Donna Anna (»Don Giovanni«) und Lucrezia (»Lucrezia Borgia«) über Violetta Valéry (»La Traviata«) und Elvira (»Ernani«) bis zu Maguerite (»Faust«) und Tatjana (»Eugen Onegin«). Große Erfolge feierte sie als Mimì (»La Bohème«) an der Semperoper in Dresden und als Micaëla (»Carmen«) in Dallas und an der New York City Opera. In der Partie der Liù (»Turandot«) debütierte sie am Royal Opera House Covent Garden in London. Weitere Engagements führten die Sängerin unter anderem nach Wien, Brüssel, Triest, Bilbao, Bremen, Deauville, Philadelphia und an die Carnegie Hall in New York. Außerdem sang sie unter der Leitung von Dirigenten wie Lorin Maazel und Paavo Järvi. Als Konzertsängerin interpretierte sie unter anderem Partien in Mozarts »Krönungsmesse«, Mahlers und Mendelssohns 2. Sinfonie sowie Strauss’ »Vier letzte Lieder«. In der Staatsoper Hamburg debütierte Latonia Moore als Amelia Grimaldi in »Simon Boccanegra« und begeisterte als Cio-Cio San (»Madama Butterfly«). In der Saison 2009/2010 war sie auch in der Titelpartie der Neuproduktion von Verdis »Aida« zu erleben. Für ihre Interpretation wurde sie von Publikum und Presse gefeiert. 2010/2011 kehrte sie als Cio-Cio San und als Aida nach Hamburg zurück. Foto: Dallas Kilponen

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