Sopran
Gabriele Schnaut
Gabriele Schnaut erhielt ihre Gesangsausbildung, die sie mit Auszeichnung abschloss, an der Frankfurter Musikhochschule und in Berlin. Sie singt sowohl an nationalen wie auch an internationalen Opernhäusern, so zum Beispiel in Zürich, Wien, Paris, Mailand, Bologna, London, New York, San Francisco und in Südamerika. Außerdem ist die Sopranistin regelmäßiger Gast der Bayreuther Festspiele und interpretierte die Isolde in der japanischen Erstaufführung von »Tristan und Isolde«. Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1992 trat Gabriele Schnaut mit der Hamburgischen Staatsoper in Barcelona in Harry Kupfers »Tannhäuser« als Venus auf. Seit 1995 ist sie Hamburger Kammersängerin, 2003 ernannte man sie zur Bayerischen Kammersängerin. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Brünnhilde (»Der Ring des Nibelungen«), Ortrud (»Lohengrin«), Kundry (»Parsifal«), Sieglinde (»Die Walküre«), Isolde (»Tristan und Isolde«), Elektra, Tosca und Turandot. In diesen Rollen war sie auch an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben. 2005 sang Gabriele Schnaut unter anderem in einer Neuproduktion von »Die Frau ohne Schatten« in Brüssel sowie in Wiederaufnahmen von »Elektra« in München und Wien. 2006 war sie neben anderen Verpflichtungen im Münchener »Ring« und bei der Uraufführung des Einpersonenstücks »Das Gehege« von Wolfgang Rihm an der Bayerischen Staatsoper zu erleben. In der Spielzeit 2004/05 stand Gabriele Schnaut bei einer halbszenischen »Frau ohne Schatten«-Produktion am Haus an der Dammtorstraße als Färberin auf der Bühne. In der Neuinszenierung im Februar 2007 sang sie die Amme. Mehrfach spielte die Sopranistin CD-Aufnahmen ein, beispielsweise unter der Musikalischen Leitung Christoph von Dohnányis. Foto: Anne Kirchbach

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