Mit Beginn der Spielzeit 2005/06 hat die australische Dirigentin Simone Young die Künstlerische Leitung der Staatsoper Hamburg übernommen. Als Opernintendantin und Hamburgische Generalmusikdirektorin präsentiert sie in Hamburg großes Musiktheater. Neue Stimmen im Ensemble begeistern das Publikum ebenso wie die vielen hochkarätigen Gäste. Seit ihrem Amtsantritt verbindet Simone Young die Tradition des Hamburger Opernhauses mit modernem Musiktheater - und so reicht das musikalische Spektrum an der Dammtorstraße von der Barockoper bis zur Gegenwart. Über 380 Vorstellungen werden an der Hamburgischen Staatsoper im Schnitt pro Saison angeboten, davon rund 260 am großen Haus. Künstlerische Akzente setzt Simone Young mit einem 2006 begonnenen Britten-Zyklus, mit der Reihe "Opera rara", die selten aufgeführte Werke in konzertanter Form zeigt, mit einem Schwerpunkt mit Opern von Richard Strauss in der Saison 2007/08 sowie mit einem neuen Hamburger "Ring des Nibelungen" - ein Projekt, das auch international große Beachtung findet. Als Regisseur konnte Simone Young hier Claus Guth und als Ausstatter Christian Schmidt gewinnen, Sänger wie Christian Franz, Falk Struckmann, Deborah Polaski, Wolfgang Koch und John Tomlinson tragen zum Erfolg des neuen "Ring" bei. Auch Nachwuchsförderung wird an der Staatsoper Hamburg weiterhin groß geschrieben: Die jungen Sängerinnen und Sänger des Internationalen Opernstudio stellen jede Saison eine eigenen Produktion vor, und in bei der Kinderoperneihe "Opera piccola" sitzen die Kinder nicht nur im Publikum, sondern wirken als Sänger mit. "Oper ist Drama und Leidenschaft, ausgedrückt durch Gesang, Musik und Szene", sagt Simone Young. "Sie berührt Herz und Verstand mit einer Unmittelbarkeit, die es heute nicht mehr oft zu erleben gibt."