In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Als Vorlage für »La Bohème« diente der überaus erfolgreiche Roman »La Vie de Bohème« von Louis Henri Murger. Puccini war aber nicht der einzige Komponist, der sich für diesen Stoff interessierte. So kam es zu einem Wettstreit zwischen ihm und Ruggero Leoncavallo, den Puccini schließlich für sich entscheiden konnte. Während Leoncavallos Version fast völlig in Vergessenheit geraten ist, erfreut sich »La Bohème« nach wie vor großer Beliebtheit und gehört zu den meistgespielten Opern überhaupt. Liebevoll und einfühlsam beschreibt Puccini das Leben einiger Künstlerfreunde und die tragische Liebe zwischen dem Dichter Rodolfo und Mimì. Die Oper wurde 1908 erstmals in Hamburg aufgeführt und in der Zwischenzeit siebenmal in Szene gesetzt. 2000 unter der Regie von Oliver Tambosi und 2006 unter der Regie von Guy Joosten.
INSZENIERUNG: Guy Joosten
BÜHNENBILD: Johannes Leiacker
KOSTÜME: Jorge Jara
LICHT: Davy Cunningham
Es singt der Chor der Hamburgischen Staatsoper.
DATUM: SA, 2.02.2013 19:30 Uhr
ORT: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg