In französischer Sprache mit deutschen Übertexten
Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper.
Inszenierung: Philippe Calvario
Bühnenbild: Jon Morrell
Licht: Bertrand Couderc
Choreografie: Sophie Tellier
Es spielen die Philharmoniker Hamburg.
Es singt der Chor der Hamburgischen Staatsoper.
Vor ihrer eigenen Opferung wurde Iphigénie gerettet aber um welchen Preis! Isoliert überlebt sie in der Fremde mit einer furchtbaren Aufgabe: jeden Menschen zu töten, der als Schiffbrüchiger Zuflucht sucht. In ihren Träumen verfolgt sie der blutige Untergang ihrer Familie. Sie weiß nicht, dass ihr Bruder Orest dem Morden entkommen konnte. Nach Jahren sieht sie ihn wieder. Doch die entwurzelten Geschwister erkennen sich nicht. Und die Opferung, der Iphigénie selbst entging, soll sie nun an Orest vollziehen. »Iphigénie en Tauride« ist Glucks reifste Reformoper; sämtliche Reformgedanken werden bis zur letzten Konsequenz ausgeführt. Mit diesem Werk stößt Gluck das Tor zum modernen Musikdrama auf und schält aus dem Mythos ein brennendes Plädoyer für die Werte der Humanität. Die Oper »Iphigénie en Tauride« wurde an der Hamburgischen Staatsoper zuletzt 1945 inszeniert. Seit der Spielzeit 2008/09 steht sie nun erneut auf dem Spielplan.
Aufführungen:
In dieser Saison keine Vorstellung mehr.
Ort:
Großes Haus