Auftragswerk der Staatsoper Hamburg Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper
Prägnante Frauencharaktere stehen im Zentrum der »Trilogie der Frauen«. Eine Frau und ein Adler sind die Gegenspieler in Wolfgang Rihms »Das Gehege«. Was eine Liebesgeschichte sein könnte, weitet sich zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Arnold Schönbergs »Erwartung« war direktes Vorbild für »Das Gehege«. Schönberg schuf damit das expressionistische Psychogramm einer Frau, die einen imaginären Dialog mit ihrem getöteten Liebhaber führt. Oscar Strasnoys »La Bal« ist eine Auftragskomposition der Hamburgischen Staatsoper, die im März 2010 uraufgeführt wurde. Erzählt wird die bitterböse Geschichte der 14-jährigen Antoinette und ihrer Mutter Rosine im Paris der 1920er-Jahre. Rosine gibt einen großen Ball, um ihren Stand in der feinen Pariser Gesellschaft zu festigen. Ihre Tochter will sie jedoch von diesen Vergnügungen ausschließen. Antoinette - eifersüchtig und begierig darauf, ihr Leben zu genießen - sinnt auf Rache
INSZENIERUNG: Matthew Jocelyn
BÜHNENBILD UND KOSTÜME: Alain Lagarde
LICHT: Roberto Venturi
Es spielen die Philharmoniker Hamburg.