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Staatsoper Hamburg

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Ein Totentanz von John Neumeier nach der Novelle von Thomas Mann

Tod in Venedig

Letzte Aufführung
FR, 18.01.2013 19:30 Uhr


Die Welt, Irmela Kästner

Ein Ballett, das im dreißigstem Jahr von John Neumeiers Wirken in Hamburg ein weiterer Publikumsrenner zu werden verspricht. Stehende Ovationen bescherten die Premierenzuschauer in der Staatsoper Hamburgs Ballettchef und seinem Ensemble.
 

Hamburger Abendblatt, Monika Fabry

Selbst wenn der Zuschauer die Novelle nicht kennt, gelingt es Neumeier, die Geschichte des von Selbstzweifeln und Selbstkritik geplagten Künstlers, bildlich verstehbar zu machen. Selbst wenn sich die Ebenen zwischen Realität und Taum, auch die musikalischen, raffiniert verweben. Auch die heikle »Liebesgeschichte« zwischen dem reifen Aschenbach und dem Knaben Tadzio wirkt überzeugender.
 

Hamburger Morgenpost, Dagmar Fischer

John Neumeier zeigt in der einzigen Uraufführung des Jubiläumsjahres seine persönliche Perspektive auf das Stück Weltliteratur: klar und auf das Wesentliche reduziert.
Genial in seiner Einfachheit ist das Bühnenbild von Peter Schmidt. Geschwungene Linien verwandeln sich von Wasserspiegelungen in schwarzen Trauerflor. Schlicht und ergreifend auch das Schlussbild, Aschenbachs »Tod in Venedig« ist ein Zusammensacken neben dem jungen, großen und ruhigen Tadzio.
 

Bild Hamburg, Lien Kaspari

Die Choreografie, die Perfektion seines Ensembles, die Musik von Bach und Wagner – Neumeier hat ein Ballett von unglaublicher Schönheit kreiert. »Diese Geschichte faszinierte mich immer«, sagt John Neumeier. Das Ballett tut es auch...