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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg Keyvisual


 
Zwei Ballette von Jerome Robbins

Chopin Dances

Letzte Aufführung
DO, 15.11.2012 19:30 Uhr

    Staatsoper Hamburg

    The New York Times (1994)

    »The Concert« - Das komische Meisterwerk
    des Herrn Robbins
    Es ist egal wie handlungsarm ein Robbins-Ballett ist: Es geht stets um Beziehungen. Bei »The Concert« beispielsweise, handelt es sich weniger um eine Satire über Ballett und Chopin als vielmehr eine Satire über die Komik der Menschlichkeit. Wenn das weibliche Ensemble im großartigen »Fehler-Walzer« immer asynchron ist, dann geht ist dieser Teil ebenso eine Darstellung menschlicher Schwächen wie er eine Parodie des Balletts ist. Gleichzeitig ist die Pas-de-Deux-Parodie in »The Concert« eine Reflexion über wieder erkennbare Unsicherheiten.
     

    The New Yorker (Premiere, 1969)

    »Dances at a Gathering« verkörpert für mich in idealer Weise das, was eine Choreografie ausmacht. Es ist pures Ballett, zusammengefügt mit außergewöhnlichem Können, und vollends verzaubernd in seiner Wirkung.
     

    Hamburger Abendblatt

    Wenn es überhaupt noch eines Beweises bedurft hätte, dass das Hamburg Ballett eine der technisch besten, spielfreudigsten, stilistisch vielseitigsten und sichersten Compagnien der Welt ist - hier ist er: »Chopin Dankes« … Tanz in seiner reinsten, raffiniertesten, auch witzigsten Ausdrucksweise macht Staunen, Lächeln, Lachen. Es ist die schiere Glückseligkeit, nichts, aber auch gar nichts grüblerisch ergründen zu müssen, sondern einfach nur zu genießen.
     

    Frankfurter Rundschau

    Jerome Robbins wollte nichts anderes zeigen als Menschen, die zusammenkommen und tanzen - vielleicht sind die »Dances at a Gathering« deswegen eine so perfekte und gleichzeitig lebensvolle Stunde Tanz. Die Selbstverständlichkeit, in der sich hier alles fügt, die Zwangsläufigkeit der Bewegungen, die nichts mit Vorhersehbarkeit zu tun hat, ist schwer zu beschreiben. Beziehungen entstehen, lösen sich wieder auf; tanzt man halt mit jemand anderem. Dramatische Szenen und Gefühle gibt es keine, höchstens eine leise Wehmut, zuletzt.
     

    Die Welt

    Mit »Dances at a Gathering« hat das Hamburg Ballett ein neues Meisterwerk im Repertoire. … Klare Linien in der Bewegung werden mit einem kessen Schulterzucken durchbrochen, auf folkloristische Hüpfer folgen virtuose Hebungen. Stimmung und Gestus bewegen sich feinsinnig und nuancenreich von bodenständig bis hoch romantisch. … Und dann wird's mit »The Concert«, nicht minder niveauvoll, richtig komisch.
     

    Tanznetz.de

    »Dances at a Gathering« […] ist die ganz und gar auf das Wesentliche reduzierte Essenz an Lebenserfahrung, Weisheit, Können, und es ist vor allem eine Liebeserklärung an das menschliche Wesen in all seinen Facetten, an die Menschlichkeit und an den Tanz.
     

    Frankfurter Allgemeine

    »Dances at a Gathering«
    Robbins war, wie seine »Dances at a Gathering« unterstreichen, nicht von ungefähr Schüler Antony Tudors. Nun ist er, der in Deutschland zu Unrecht noch immer weitgehend Unbekannte, dank Neumeier und seinem einfühlsamen Ensemble ein bisschen weniger unbekannt.

    »The Concert«
    Das ist großartigster Slapstick: Hochkultur-Chopin trifft auf »Ich komm doch nur vom Broadway, Mann!«-Schritte. Ab hier folgt das »Publikum« überallhin, notabene auch in eine der besten Regenschirmnummern überhaupt.

    Dances at a Gathering
    The Concert
    Fotos: © Badekow