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Staatsoper Hamburg

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Richard Wagner

Lohengrin

Letzte Aufführung
SO, 12.05.2013 17:00 Uhr


Hamburger Abendblatt

"Konwitschnys grandiose »Lohengrin«-Inszenierung. Es wurde (...) ein Triumph. Für Metzmacher, dessen erster, bis ins Detail ausgeleuchteter und spannungsgeladener Wagner bestimmt nicht sein letzter bleiben wird; für den Regisseur und ganz besonders für den Staatsopern-Chor, der sich musikalisch wie auch darstellerisch selbst übertraf."
 

Die Welt

"Metzmacher ließ sich bei seinem Wagner-Debüt weder den Schneid zu drastischen Akzentwürfen noch die Liebe zu strukturbewusster Aufhellung des motivischen Netzwerks nehmen. Sein Wagner mit den Philharmonikern klang machtvoll bewegt und unverkrampft expressiv."
 

Süddeutsche Zeitung

"Es kommt zum schönen, ja nicht selbstverständlichen Bündnis zwischen Orchestergraben und Bühne. Alle Beteiligten wirken wie durchdrungen und beflügelt von dem Bewusstsein, dass Musiktheater von Rang heute nur möglich, nur glaubwürdig ist, wenn die Pulte von Dirigent und Regisseur eng nebeneinander stehen."
 

Neue Züricher Zeitung

"Der Abend lebt von der anspielungsreichen Theaterfantasie des Regisseurs, aber auch vom genuinen Gespür des Dirigenten Ingo Metzmacher für die Musik Wagners. In ganz natürlich wirkenden Tempi und zugleich in einer Spannung sondergleichen zieht er durch die Partitur. Der neue Hamburger Generalmusikdirektor (...) und das Philharmonische Staatsorchester Hamburg können sich hier einen unbestrittenen Erfolg gutschreiben. (...) Insgesamt ist dieser »Lohengrin« eine von geschlossenem Engagement getragene Produktion, die überzeugend nachweist, dass das Regietheater keineswegs ausgedient hat."
 

Stuttgarter Zeitung

"Konwitschnys phantastisch genau gearbeitete Regie geht allen Klischees der Aufführungspraxis aus dem Wege. Sie meidet das Traumspiel und die plumpe Statuarik. Sie schlägt eigene Bögen, aber sie weicht nie aus, zuallerletzt ihrer eigenen Grundidee. Wie Konwitschny Lohengrin sieht, kann dieser der Welt nicht helfen; wie er ihn dabei in Hamburg aber ganz neu betrachtet, ist der Welt dann vielleicht schon geholfen. Der Opernwelt zumindest."
 

Hamburger Abendblatt

Die Inszenierung ist bis ins letzte Detail von großer geistiger Klarheit, zugleich unterhaltsam und hochmusikalisch und deshalb bestens geeignet, auch Menschen zu begeistern, die Wagner sonst nur schwer erträglich finden. Dass Konwitschny die Ritterwelt von Brabant als kurzbehoste Rasselbande in einem Schulzimmer wilhelminischen Zuschnitts vorführt, bereitet den geraden Weg vom deutschen Sagenwald zum deutschen Militarismus, zu dessen unseliger Kinderstube der Bühnenraum in dieser Lesart wird.

Szenenfoto aus »Lohengrin«