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Staatsoper Hamburg

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Georg Philipp Telemann

Flavius Bertaridus, K├Ânig der Langobarden

Letzte Auff├╝hrung
SA, 8.12.2012 19:00 Uhr

    Staatsoper Hamburg

    "Flavius Bertaridus"

    Vorgeschichte:
    Der Diktator Grimoaldus hat den rechtm├Ą├čigen Herrscher der Langobarden ermordet und dessen Bruder Flavius Bertaridus ins Exil getrieben. Flavius' Frau Rodelinda und ihr gemeinsamer Sohn Cunibert werden seitdem als Geiseln gefangengehalten. Um seine Herrschaft zu festigen, hat Grimoaldus Flavia geheiratet, die Schwester von Flavius Bertaridus. Sie haben einen gemeinsamen Sohn, Regimbert.

    1. Akt
    Zehn Jahre sp├Ąter. Der Hofstaat feiert den milit├Ąrischen Sieg von General Orontes und den Hochzeitstag von Grimoaldus und Flavia. Flavia denkt an ihren verschollenen Bruder Flavius und ihre ungl├╝ckliche Ehe.
    Der Diplomat Onulfus ├╝bergibt einen Lebenszeichen von Flavius: In einem Brief erkl├Ąrt er, von seinem Machtanspruch zur├╝ckzutreten und bittet um Asyl und Freilassung seiner Frau und seines Sohnes. Auf Flavias Bitten stimmt Grimoaldus scheinbar zu.
    Rodelinda und Cunibert ist die Flucht aus dem Gef├Ąngnis gelungen. Beide sind von der langen Haft gezeichnet. Sie verkleiden sich und hoffen, Flavius irgendwo zu finden.
    Flavius ist bereits heimlich in seine Heimat zur├╝ckgekehrt. Auch er hat sich getarnt. Orontes wirbt um Flavias Liebe. Sie nutzt seine Begierde, um ihn als Verb├╝ndeten f├╝r die R├╝ckkehr des Bruders zu gewinnen.

    2. Akt
    Flavia ist f├╝r kurze Zeit aus dem Palast geflohen und schl├Ąft ersch├Âpft ein. Flavius erkennt seine Schwester und h├Ąlt sie f├╝r eine Verr├Ąterin, weil sie seinen Feind geheiratet hat. Er will sie t├Âten, beherrscht sich dann aber.
    Auch Rodelinda und Cunibert finden die schlafende Flavia - und neben ihr ein Messer, das Rodelinda als das ihres Mannes erkennt. Flavia erwacht und bittet in tiefster Einsamkeit, dass Rodelinda und Cunibert, die zur Tarnung einen falschen Namen angeben, mit ihr als Dienstboten an den Hof zur├╝ckkehren.
    Flavius trifft auf seine Frau und seinen Sohn. Nach zehn Jahren und in Verkleidung erkennen sie sich jedoch nicht. Um sich zu sch├╝tzen, berichtet Flavius Rodelinda vom vermeintlichen Tod ihres Mannes. Onulfus offenbart ihm die Flucht Rodelindas und Cuniberts. Das best├Ątigt Flavius, seine Frau und seinen Sohn vor sich zu haben. Die Familie ist wieder zusammengef├╝hrt. Rodelinda und Cunibert sind Flavias Einladung in den Palast gefolgt, um kein Misstrauen zu erregen. Grimoaldus erkennt in Rodelinda nicht seine ehemalige Gefangene und wirft ein Auge auf sie. Flavius macht seinen diplomatischen Antrittsbesuch bei Grimoaldus. Grimoaldus l├Ądt Rodelinda brieflich zu einem n├Ąchtlichen Treffen ein. Zum Schein geht sie auf seine Aufforderung ein, um ihn bei dieser Gelegenheit zu t├Âten. Flavius entdeckt den Brief und will sich voller Wut direkt am verabredeten Ort r├Ąchen. Auch Orontes will sich dort einfinden, weil er auf ein Treffen mit Flavia hofft.
    In der Dunkelheit greift Rodelinda irrt├╝mlich zun├Ąchst Flavius, dann Orontes an. Endlich kommt Grimoaldus und l├Ąsst Rodelinda gefangennehmen.

    3. Akt
    Flavius hat Grimoaldus get├Âtet. Gemeinsam mit Cunibert befreit er Rodelinda aus dem Gef├Ąngnis. Orontes berichtet Flavia vom Tod ihres Mannes. Da sie ihn immer noch nicht erh├Ârt, droht Orontes ihr mit ihrer Entmachtung und behauptet, dass ihr Sohn Regimbert bereits vom aufgebrachten Volk ermordet worden sei. Durch den bislang stummen Regimbert verk├╝ndet die Stimme des Lombardischen Schutzgeistes den Frieden. Das Volk jubelt Flavius zu. Flavia glaubt, dass Orontes ihren Sohn umgebracht hat und fordert seinen Tod. Doch Orontes wei├č sich mit der neuen Macht zu arrangieren: Flavia muss Orontes heiraten. Die Regierungszeit des Flavius Bertaridus kann beginnen.

    Fotos: ┬ę J├Ârg Landsberg