Maledizione, vendetta u.v.m.
Eigentlich müssen wir diesmal vor der Teilnahme am Rätsel warnen: Auf der gesuchten Oper lastet ein Fluch, ihre Erwähnung, so der Aberglaube, bringt Pech! Oder wie ist die Häufung von Unglücken rund um die »Vierundzwanzigste« sonst zu erklären? Ungezählte Pannen, gar ein tragischer Todesfall auf offener Bühne... doch der Unstern steht ja schon über der Handlung: Fahrlässig tötet ein friedliebender Inka den Vater seiner Geliebten – ein folgenschwerer Fauxpas. Blutrache ist da das Mittel der Wahl! Und so heftet sich der Schwager in spe (als Jurastudent verkleidet) an die Fersen des Paares, wobei sich seine unselige Schwester (als Mann verkleidet) hurtig ins Kloster rettet. Doch unter neuerlich geändertem Namen kann der Rächer immerhin den ebenfalls inkognito reisenden Inka stellen. Auch für diesen Sünder ist bei den Mönchen allerdings noch ein Plätzchen frei. Entspannung findet der Flüchtige dort jedoch nicht: Er wird aufgespürt, verwundet den Feind tödlich. Erst dem Sterbenden zeigt sich das Glück nun hold: Zu aller Erstaunen entsteigt plötzlich die totgeglaubte Schwester ihrer Klause. Freude des Wiedersehens! – selbst schon im Delirium, gelingt es ihm noch, wenigstens sie zu töten. Einzig übrig: der Inka – stürzte sich in der ersten Fassung zum guten Schluss von einer Klippe – und wird in der Überarbeitung zum Weiterleben verdammt. Orrore!
Frage
Wie heißt die »verfluchte« Oper?
Senden Sie die Lösung bitte bis zum 14. März 2012 an die Redaktion »Journal«, Hamburgische Staatsoper, Postfach, 20308 Hamburg. Mitarbeiter der Hamburgischen Staatsoper und ihre Angehörigen sind leider nicht teilnahmeberechtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das können Sie gewinnen
1. Preis: Zwei Karten für »Ariadne auf Naxos« am 20. Mai 2012
2. Preis: Zwei Karten für »Tristan und Isolde« am 28. Mai 2012
3. Preis: Zwei Karten für »Purgatorio« am 24. Mai 2012