»Ich bin eher eine Freundin von Live-Erlebnissen und glaube nicht so recht an Studioaufnahmen«, sagt Simone Young in einem Interview mit der Zeitschrift Park Avenue. »Unsere CDs werden deshalb Mitschnitte von Konzerten sein. Mit den Hamburger Philharmonikern hat sich gezeigt: Das ist ein Orchester, mit dem ich etwas zu sagen habe.« Simone Young entschied sich bei ihrem Bruckner-Zyklus für die Urfassungen der Sinfonien, die an vielen Stellen weit mehr von Bruckners innovativem Gestaltungswillen und seiner bahnbrechenden Schaffenskraft offenbaren, als die späteren, »geglätteten« Versionen. Eine Erkenntnis, die sich mehr und mehr im Konzertleben durchsetzt und eine neue Bruckner-Diskussion entfacht hat. Jetzt liegt die zweite Bruckner-Folge aus Hamburg vor, mit der 3. Sinfonie in ihrer Urfassung von 1873, ebenfalls als Live-Einspielung in der unverwechselbaren Akustik der Hamburger Laeiszhalle.
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll, WAB103, Urfassung 1873
Philharmoniker Hamburg, Dirigentin: Simone Young
Hybrid-SACD
OehmsClassics (OC 624)
Pfälzer Tageblatt:
»Romantisch, ausladend und vor allem dramatisch akzentuiert, klingt das Werk in der Urfassung von Simone Young.«
Die Presse:
»Bei Oehms Classics genießt man was Bruckner wollte, bevor er sich davon abbringen ließ.«
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