Staatsoper Hamburg

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Das kleine 1 x 1 für den Opernbesuch:
Ein paar Antworten auf gängige Fragen...

Wie komme ich zur Hamburgischen Staatsoper?
Die Staatsoper liegt direkt in der Innenstadt, zwischen dem Stephansplatz und dem Gänsemarkt. Man erreicht sie

  • entweder mit der U1 (Stephansplatz)
  • oder der U2 (Gänsemarkt)
  • oder der S-Bahn (Dammtor + Jungfernstieg)
  • oder mit den Bussen 35 / 36 / 4 / 5 / 109

Übrigens: Die Eintrittskarte berechtigt zur Benutzung von Bus (auch Schnellbus) und Bahn für die Hin- und Rückfahrt im Gesamtbereich des HVV.

Was zieh’ ich bloß an?
Diese Frage hat sich bestimmt jeder schon einmal gestellt. Und vor einem Besuch in der Oper sollte man dies auf jeden Fall tun – denn ein Opernbesuch ist ein Anlass, für den Lieblingsjeans und Wollpulli mal im Schrank bleiben sollten und wo man sich gerne einmal von seiner schicksten Seite zeigen darf. Ein langes Abendkleid und Smoking mit Fliege müssen es ja nicht gleich sein, aber etwas festliche Kleidung ist schon angebracht. Wer aber gerne in Jeans und Pullover kommen möchte, ist natürlich auch so gekleidet willkommen in der Hamburgischen Staatsoper. Aber mal ehrlich: schön zurechtgemacht fühlt man doch erst so richtig das Besondere und Großartige eines Opernabends.

Wohin mit Hut und Mantel?
Aus dem Kino kennt es jeder: Jacke und Mantel legen wir locker auf den freien Platz neben uns oder – falls doch noch jemand kommt – stopfen wir die Sachen unter unseren Platz. Nicht so in der Oper: Hier führt der erste Gang zur Garderobe. Dort kann man gegen eine geringe Gebühr
(1 Euro) alle lästigen und sperrigen Gegenstände lassen: Neben der Jacke auch den Regenschirm und große Taschen.

Handyklingeln als krönender Abschluss einer Arie?
Wie peinlich! Von Handy bis zur Armbanduhr: Alles, was piepst, klingelt oder sonst irgendwelche Geräusche von sich gibt – bitte zu Hause lassen! Davon abgesehen sollte sich jeder um ein ruhiges und unauffälliges Auftreten bemühen – lautes Reden oder gar Rufen wie auch Rempeleien sind hier fehl am Platze. Und auch Essen und Trinken sind im Zuschauerraum Tabu (gegen einen Hustenbonbon spricht natürlich nichts, wenn es im Hals kratzt). Bei den meisten Veranstaltungen gibt es eine Pause, in der man in einem der Foyers Getränke und kleinere Snacks kaufen kann – falls der Magen zu knurren droht.

Wie lange dauert eine Oper?
Während Kinofilme ja immer so ungefähr 90 Minuten dauern, lässt sich für die Oper hier keine generelle Angabe machen. Es gibt kurze Opern – die dauern dann manchmal sogar nur eine oder zwei Stunden –, es gibt aber auch sehr lange Opern – bis zu fünf Stunden kann so ein Opernabend dann schon mal dauern. Aber keine Sorge: In diesem Fall ist auch immer für eine oder zwei längere Pausen gesorgt. Und außerdem sind die meisten Opern dank der Sängerinnen und Sänger mit Ihren tollen Stimmen und Kostümen, dank des live-Erlebnisses eines vollen Orchesters und der eindrucksvollen Bühnenbilder auch viel kurzweiliger, als es im ersten Moment wirkt.

Ein Hinweis zum Schluss: Wer zu spät kommt...
...muss sich leider bis zur Pause gedulden, um in den Saal gelassen zu werden. Denn wenn die Türen einmal geschlossen sind, wird niemand mehr hineingelassen, um die anderen Zuschauer und das Geschehen auf der Bühne nicht zu stören.
Vor jeder Vorstellung sowie in den Pausen ertönt 3 x im Abstand von 5 Minuten ein Klingelzeichen – so kann jeder einschätzen, ob er noch einmal die Toilette aufsuchen möchte oder sich noch ein Getränk kaufen will.