Staatsoper Hamburg

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AGB



Allgemeine Geschäftsbedingungen der
Hamburgische Staatsoper GmbH

 
1. Geltungsbereich
1.1 Die allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen der Hamburgische Staatsoper GmbH (Staatsoper) und ihren Besuchern. Mit Erwerb einer Eintrittskarte oder Abschluss eines Abonnementsvertrages gelten diese Bedingungen als vereinbart. Für Abonnenten gelten daneben die Abonnementsbedingungen. Für Mitglieder von Besucherorganisationen gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen, soweit nichts Abweichendes vereinbart ist.
1.2 Für Veranstaltungen Dritter in den Räumlichkeiten der Staatsoper gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Staatsoper nur eingeschränkt und nur insoweit, als die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Fremdveranstalter nichts Abweichendes vorsehen.

2. Spielplan und Anfangszeiten
Die gültigen Spielpläne mit den Anfangszeiten und Besetzungen werden in den von der Staatsoper herausgegebenen regelmäßigen Veröffentlichungen bekannt gegeben. Diesbezügliche Änderungen bleiben vorbehalten. Im Falle einer Vorstellungsänderung oder eines -ausfalls oder einer Änderung der Anfangszeit wird sich die Staatsoper bemühen, die Besucher rechtzeitig vorher darüber zu informieren. Für Angaben auf Plakaten und in anderen Veröffentlichungen (z.B. Presse) übernimmt die Staatsoper keine Gewähr.

3. Öffnungszeiten
3.1 Die Tageskasse und der telefonische Vorverkauf sind zu den in den regelmäßigen Veröffentlichungen der Staatsoper angegebenen Zeiten geöffnet.
3.2 Die Abendkasse öffnet 90 Minuten (bei Veranstaltungen in der Opera Stabile und bei Matineen: 60 Minuten) vor Beginn der jeweiligen Aufführung. An dieser Kasse werden nur Eintrittskarten für die Abendvorstellung verkauft. Die Abendkasse schließt grundsätzlich mit Vorstellungsbeginn.

4. Vorverkauf
4.1 Der Saison-Vorverkauf beginnt zu den in der Spielzeitvorschau und in den sonstigen Veröffentlichungen der Staatsoper jeweils genannten Zeitpunkten. Für einzelne Produktionen kann es einen vorgezogenen Vorverkaufsbeginn geben. Unabhängig von diesem langfristigen Vorverkauf beginnt in der Regel 28 Tage vor jeder Aufführung ein kurzfristiger Vorverkauf für ein beschränktes Kartenkontingent. Die näheren Vorverkaufsbedingungen regeln sich nach den Veröffentlichungen der Staatsoper.
4.2 Der Vorverkauf findet außerdem bei angeschlossenen Theaterkassen, Reisebüros und sonstigen Vorverkaufsstellen in Hamburg und in Deutschland sowie auf Internetportalen von Kooperationspartnern statt. Hierfür gelten ggf. abweichende Geschäftsbedingungen der genannten Partner (z.B. Vorverkaufsgebühren), für die die Staatsoper keine Haftung übernimmt.
4.3 Die Staatsoper behält sich vor, in Einzelfällen die Anzahl von Karten, die pro Person verkauft werden, einzuschränken. Die Staatsoper behält sich außerdem vor, den Vorverkauf in zeitlicher Hinsicht und/oder im Hinblick auf die Abgabe ermäßigter Karten/Plätze und/oder bezüglich bestimmter Vertriebswege einzuschränken.
4.4 Übersendet die Staatsoper dem Käufer Eintrittskarten/Abonnementausweise, so trägt der Käufer/Abonnent das Versandrisiko. Die Staatsoper ist nicht verpflichtet, Ersatz zu leisten. Die Staatsoper ist berechtigt, für den Versand eine Bearbeitungs- und Versandgebühr zu erheben.

5. Reservierung, Bestellung und Kauf
5.1 Telefonische Kartenreservierungen sind frühestens mit Beginn des jeweiligen Vorverkaufs möglich. Telefonische Kartenreservierungen gelten als vorläufige Reservierungen und werden erst mit Bezahlung verbindlich.
5.2 Schriftliche Kartenbestellungen (auch Anfragen per E-Mail) sind frühestens mit Beginn des jeweiligen Vorverkaufs möglich und werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Sie gelten – sofern durch eine schriftliche oder mündliche Benachrichtigung der Staatsoper bestätigt – als vorläufige Reservierungen und werden erst mit Bezahlung verbindlich.
5.3 Reservierte Karten sind grundsätzlich binnen sieben Tagen nach Erhalt der Reservierung zu bezahlen und abzuholen; der genaue Termin wird in der schriftlichen oder telefonischen Reservierungsbestätigung mitgeteilt. Bei Nichteinhaltung des Zahlungstermins behält sich die Staatsoper das Recht vor, anderweitig über die Karten zu verfügen.
5.4 Verfügbare Karten können auch ohne Reservierung telefonisch verbindlich gekauft und mittels Kreditkarte bezahlt werden. Daneben besteht die Möglichkeit, verfügbare Karten auf schriftlichem Wege verbindlich zu bestellen und mittels Kreditkarte oder Verrechnungsscheck zu bezahlen.
5.5 Im Rahmen des Online-Kartenverkaufs geht das Angebot für einen Vertragsabschluss vom Kunden aus. Der Kunde erhält eine E-Mail mit der Bestätigung des Kartenkaufs, wenn die Zahlung per Kreditkarte autorisiert ist. Es gilt ausschließlich die auf der Homepage der Staatsoper für den Online-Kartenkauf angebotene Zahlungsmöglichkeit (Kreditkarte). Mit der Bestätigung des Kartenkaufs per E-Mail nimmt die Staatsoper das Vertragsangebot des Kunden unter der auflösenden Bedingung an, dass bei Zahlungseingang die bestellte Anzahl von Karten in der ausgewählten Platzgruppe nicht mehr vorhanden ist.
5.6 Soweit die Staatsoper Dienstleistungen aus dem Bereich der Freizeitveranstaltungen anbietet, gilt § 312 b Absatz 3 Ziffer 6 BGB. Danach ist ein zweiwöchiges Widerrufsrecht ausgeschlossen. Jede Bestellung von Eintrittskarten ist damit unmittelbar nach Bestätigung durch die Staatsoper bindend und verpflichtet gemäß den bestehenden Regelungen zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Karten.
5.7 Nur bereits bezahlte Karten werden zur Abholung hinterlegt. Nicht abgeholte Karten werden nicht ersetzt. Auf Wunsch und Risiko des Bestellers werden bezahlte Karten zugesandt. Die hierfür fällige Bearbeitungs- und Versandgebühr wird mit dem Kartenpreis in Rechnung gestellt. Der Versand erfolgt nach Bezahlung.
5.8 Eintrittskarten dürfen ohne vorherige Zustimmung der Staatsoper nicht zu gewerblichen Zwecken weiterverkauft werden. Ebenso ist ein privater Weiterverkauf zu erhöhten Preisen nicht gestattet. Bei einem Verstoß gegen diese Maßgaben ist die Staatsoper berechtigt, die Verantwortlichen vom künftigen Kartenerwerb auszuschließen.

6. Eintrittspreise
6.1 Für die Veranstaltungen der Staatsoper gibt es je nach Veranstaltungsort und Veranstaltung unterschiedliche Sitzpläne, Preiskategorien und Platzgruppen. Bei ausgewählten Veranstaltungen (z.B. Sonderveranstaltungen, Gastspiele) können Zuschläge erhoben werden. Abweichende Eintrittspreise sind auch bei Veranstaltungen Dritter in den Räumen der Staatsoper möglich.
6.2 Die geltenden Eintritts- und Abonnementpreise sind aus den Veröffentlichungen der Staatsoper und Aushängen an der Vorverkaufskasse ersichtlich.
6.3 Nach Maßgabe des Kartenaufdrucks beinhaltet der Kartenpreis die Berechtigung, die Eintrittskarte auch als Fahrkarte im öffentlichen Nahverkehr (HVV) zu nutzen. Ob der Besucher die entsprechende Leistung in Anspruch nimmt, ist unerheblich. Hinsichtlich der Nutzung der Eintrittskarte als Fahrkarte besteht zwischen dem Kunden und dem Beförderungsunternehmen ein gesondertes Vertragsverhältnis, für das die Bestimmungen der dem HVV zugehörigen Verkehrsunternehmen gelten.
6.4 Die Garderobengebühr, Programmhefte, Textbücher sowie weitere Leistungen sind grundsätzlich nicht im Kartenpreis inbegriffen.

7. Ermäßigungen
7.1 Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende (jeweils bis zum vollendeten 30. Lebensjahr), Erwerbslose sowie Empfänger von Hartz IV/Sozialhilfe können bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises an der Abendkasse ermäßigte Eintrittskarten erhalten. Die gleiche Ermäßigung gilt für nicht schulpflichtige Kinder. Enthält der vorgelegte Nachweis kein Lichtbild, so ist zusätzlich ein Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis oder Führerschein) vorzulegen. Bei knappem Kartenangebot beginnt der Verkauf ermäßigter Karten, die ausschließlich an der Abendkasse verkauft werden, frühestens 15 Minuten vor Beginn der Aufführung.
7.2 Schülergruppen mit mindestens zehn Schülern in Begleitung einer Aufsicht führenden Lehrkraft können bei Sammelbestellungen ermäßigte Eintrittskarten bekommen. Die Ermäßigung gilt auch für die Aufsichtsperson.
7.3 Schwerbehinderte ab 80% MdE und ihre Begleitung erhalten eine Ermäßigung. Ebenfalls eine Ermäßigung erhalten Rollstuhlfahrer, die einen entsprechenden Sonderplatz nutzen, sowie ihre Begleitung. Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer bleiben denjenigen Schwerbehinderten vorbehalten, die infolge ihrer Behinderung den Rollstuhl während der Aufführung nicht verlassen können.
7.4 Ermäßigte Karten sind nur gültig in Verbindung mit einem zur Ermäßigung berechtigenden Ausweis. Pro Person und Berechtigungsausweis wird je Aufführung nur eine ermäßigte Karte verkauft. Eine Kombination mehrerer Ermäßigungen ist nicht möglich. Die Ermäßigungen beziehen sich nicht auf etwaige Gebühren.
7.5 Ermäßigungen können von der Staatsoper jederzeit geändert werden. Die Staatsoper ist außerdem berechtigt, die Abgabe ermäßigter Eintrittskarten für bestimmte Spielorte, Veranstaltungen, Platz- oder Preisgruppen, in zeitlicher Hinsicht oder bezüglich bestimmter Vertriebswege einzuschränken oder auszuschließen.

8. Rückgabe gelöster Eintrittskarten
8.1 Verkaufte Eintrittskarten können grundsätzlich weder zurückgenommen noch umgetauscht werden. Ersatz für verfallene Karten wird nicht geleistet.
8.2 Wird anstelle des Werkes, das beim Kauf der Eintrittskarte angekündigt war, ein anderes Werk gespielt, können gekaufte Karten bis zum Aufführungsbeginn an der Kasse zurückgegeben werden.
8.3 Besetzungsänderungen und sonstige kurzfristige Änderungen des Vorstellungsablaufs berechtigen nicht zur Rückgabe von Eintrittskarten. Wenn die Hamburgische Staatsoper wegen einer Besetzungsänderung die Eintrittspreise herabsetzt, wird bei Vorlage der Eintrittskarte an der Tageskasse die Differenz zwischen dem ursprünglich gezahlten und dem neu festgesetzten Eintrittspreis erstattet.
8.4 Bei Abbruch einer Aufführung wird, wenn zum Zeitpunkt des Abbruchs weniger als die Hälfte der Aufführung gespielt war, eine Ersatzaufführung angeboten oder, falls dies aus spielplantechnischen oder anderen Gründen nicht möglich ist, der Eintrittspreis erstattet. Im Falle eines späteren Vorstellungsabbruchs ist eine (Teil-)Erstattung des Eintrittspreises ausgeschlossen.
8.5 In den Fällen 8.2 bis 8.4 sind darüber hinausgehende Ansprüche ausgeschlossen; insbesondere können nutzlose Aufwendungen des Besuchers nicht ersetzt werden. Der Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises erlischt in den Fällen 8.3 und 8.4, wenn er nicht binnen zehn Tagen geltend gemacht wird.

9. Verlust von Eintrittskarten
9.1 Bei Verlust einer Eintrittskarte stellt die Staatsoper eine Ersatzkarte aus, wenn der Käufer unter genauer Platzangabe nachweist oder glaubhaft macht, welche Karte er gekauft hatte. Die Staatsoper ist berechtigt, für das Ausstellen von Ersatzkarten, -Cards oder -Abonnementsausweisen u. ä. eine Bearbeitungsgebühr zu erheben.
9.2 Werden sowohl die Originalkarte als auch eine Ersatzkarte für denselben Platz von verschiedenen Besuchern vorgelegt, hat der Inhaber der Originalkarte Vorrang vor dem Besitzer der Ersatzkarte. Die Ersatzkarte gibt in diesem Fall auch keinen Anspruch auf Zuweisung eines anderen Platzes. Das Einlasspersonal prüft nicht, ob der Inhaber der Originalkarte diese rechtmäßig besitzt.

10. Datenschutz
Die personenbezogenen Daten des Eintrittskartenkäufers werden unter Einhaltung des Datenschutzrechtes in dem für die Durchführung des Vertrages erforderlichen Umfang erhoben, verarbeitet, gespeichert und genutzt. Die Staatsoper ist berechtigt, die Daten an Dritte (natürliche oder juristische Personen) weiterzugeben, sofern diese den Kartenverkaufsvertrag durchführen und durch die Staatsoper mit dem Kartenvertrieb beauftragt worden sind. Gleiches gilt für die Weitergabe an andere Theater, sofern der Kartenverkaufsvertrag ein gemeinsames Angebot dieser Theater unter Beteiligung der Staatsoper darstellen sollte. Dritte im vorgenannten Sinne werden von der Staatsoper auf die Einhaltung des Datenschutzrechts verpflichtet. Der Kunde willigt hierin mit Abschluss des Eintrittskartenkaufs ein.      

11. Übertexte
Bei den Aufführungen von fremdsprachigen Werken im Großen Haus wird der Text in deutscher Übersetzung auf einer über der Bühne installierten Leinwand synchron angezeigt (Übertext). Die Plätze, von denen aus eine Sicht auf die Übertexte nicht oder nur eingeschränkt möglich ist, werden in der Jahresvorschau veröffentlicht.

12. Einlass zu den Aufführungen
12.1 Die Eingangsfoyers sind in der Regel eine Stunde vor Aufführungsbeginn geöffnet.
12.2 Dem Einlasspersonal ist die gültige Eintrittskarte bzw. der Abonnementsausweis sowie bei ermäßigten Karten der entsprechende Berechtigungsausweis vorzuzeigen. Jede Eintrittskarte berechtigt eine Person zum Besuch einer Aufführung. Die Mitnahme von Tieren in die Räumlichkeiten der Staatsoper ist nicht gestattet. Ausnahmen hiervon können nur in begründeten Einzelfällen zugelassen werden, sofern dem nicht sicherheitstechnische Gegebenheiten oder andere besondere Umstände entgegenstehen.
12.3 Nach Vorstellungsbeginn können Besucher aus Sicherheitsgründen und im Interesse der mitwirkenden Künstler und anderen Besucher an einem störungsfreien Ablauf der Aufführung erst zu einem von der künstlerischen Leitung jeweils festgelegten, geeigneten Zeitpunkt (z.B. Bildwechsel, Pause) und ohne Anspruch auf den gelösten Kartenplatz in den Zuschauerraum eingelassen werden. Den Anweisungen des Einlasspersonals bezüglich des Einlasszeitpunktes wie auch des nächst verfügbaren Platzes ist Folge zu leisten.
12.4 Die Eintrittskarte verliert nach Ende der Vorstellung und ihre Gültigkeit. Dies gilt nicht für die mit der Eintrittskarte verbundene Beförderungsleistung durch den HVV.

13. Garderobe
13.1 Garderobenstücke (Mäntel, Schirme, große Taschen und vergleichbar sperrige Gegenstände) dürfen nicht in den Zuschauerraum mitgenommen werden, sondern sind beim zuständigen Garderobenpersonal gegen Gebühr abzugeben.
13.2 Bei Vorlage der Garderobenmarke werden die aufbewahrten Garderobenstücke ohne Prüfung der Berechtigung an den Besitzer der Marke ausgehändigt.
13.3 Ohne Garderobenmarke dürfen Garderobengegenstände nur dann ausgehändigt werden, wenn der Besucher nachgewiesen oder glaubhaft gemacht hat, dass er der berechtigte Empfänger ist.
13.4 Vertauschte, beschädigte oder abhanden gekommene Gegenstände sowie der Verlust einer Garderobemarke sind dem Garderobenpersonal unverzüglich anzuzeigen. Der Besucher ist verpflichtet, die Wiederbeschaffungskosten der Garderobenmarke in Höhe von 5 € bei der Leitung der Vorderhausinspektion zu erstatten.
13.5 Mit Abgabe der Garderobenmarke haftet die Staatsoper für Verlust oder Beschädigungen der aufbewahrten Gegenstände nur, soweit das Garderobenpersonal seine Aufbewahrungspflichten vorsätzlich oder grobfahrlässig verletzt hat. Die Haftung ist auf den Zeitwert bzw. auf 250 € für alle auf eine Garderobenmarke abgegebenen Gegenstände begrenzt. Von der Haftung ausgeschlossen sind Ausweise und Urkunden aller Art, Kreditkarten, Bargeld, Schlüssel und Wertsachen wie Schmuck, elektronische Geräte etc., insbesondere auch dann, wenn sich diese Gegenstände in Manteltaschen oder Behältnissen befinden. Die Aufbewahrung dieser Gegenstände geschieht auf Gefahr des Besuchers.

14. Fundsachen
14.1 Gegenstände jeder Art, die in Räumen der Staatsoper gefunden werden, sind beim Einlass- bzw. Garderobenpersonal abzugeben.
14.2 Der Verlust von Gegenständen ist dem Einlass- bzw. Garderobenpersonal unverzüglich anzuzeigen.
14.3 Die Gegenstände werden zunächst in der Staatsoper aufbewahrt und nach Ablauf einer angemessenen Aufbewahrungsfrist an das öffentliche Fundbüro gegeben. Nachfragen über den Verbleib verloren gegangener Gegenstände sowie nach den Ausgabezeiten von Fundsachen sind an die Vorderhausinspektion zu richten. Für die Behandlung von Fundsachen gelten im Übrigen die §§ 978 ff. BGB.

15. Hausrecht
15.1 Die Staatsoper übt in allen ihren Spielstätten das Hausrecht aus. Sie ist berechtigt, Hausverweise bzw. -verbote auszusprechen oder andere geeignete Maßnahmen im Rahmen dieses Hausrechtes zu ergreifen. Insbesondere können Besucher aus Vorstellungen verwiesen werden, wenn sie diese stören, andere Besucher belästigen oder in sonstiger und erheblicher Weise oder wiederholt gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen haben. Der Zutritt kann verweigert werden, wenn die begründete Vermutung besteht, dass der Besucher die Vorstellung stören oder andere Besucher belästigen wird.
15.2 Der Besucher darf lediglich den auf seiner Eintrittskarte ausgewiesenen Platz einnehmen. Hat er einen Platz eingenommen, für den er keine gültige Karte besitzt, kann die Staatsoper den Differenzbetrag erheben oder den Besucher aus der Vorstellung verweisen.
15.3 Das private Anbieten oder (Weiter-)Verkaufen von Eintrittskarten in den Räumlichkeiten der Staatsoper ist untersagt.
15.4 Mobilfunkgeräte sowie akustische Signalgeber aller Art dürfen nur im ausgeschalteten Zustand in den Zuschauerraum mitgenommen werden.
15.5 Die Mitnahme von Speisen und Getränken in den Zuschauerraum und der dortige Verzehr sind grundsätzlich untersagt.
15.6 Das Rauchen ist ausschließlich in den dafür ausgewiesenen Räumen gestattet.
15.7 Bei Brand oder sonstigen Gefahrensituationen haben die Besucher das Haus sofort ohne Umwege durch die gekennzeichneten Aus- und Notausgänge zu verlassen. Eine Garderobenausgabe findet in diesen Fällen nicht statt. Den Anweisungen des Personals ist unbedingt Folge zu leisten.

16. Bild- und/oder Tonaufnahmen
16.1 Bild- (Film, Video etc.) und/oder Tonaufnahmen sind strikt untersagt. Insbesondere auch das Fotografieren im Zuschauerraum während der Aufführung ist nicht gestattet. Zuwiderhandlungen sind nach dem Urheberrechtsgesetz strafbar und können Schadenersatzansprüche auslösen.
16.2 Bei Zuwiderhandlungen ist das Einlasspersonal berechtigt, die Aufzeichnungsgeräte sowie Kameras, unter Ausschluss der Haftung, einzuziehen und bis zum Schluss der Aufführung einzubehalten. Ggf. kann der Besucher vom Besuch der Aufführung ausgeschlossen werden. Aufzeichnungsmaterial jeder Art, auf dem Teile der Aufführung festgehalten sind, werden von der Staatsoper eingezogen und verwahrt. Sie werden an den Eigentümer wieder ausgehändigt, wenn dieser der vorherigen Löschung der Aufzeichnungen zugestimmt hat.
16.3 Für den Fall, dass während einer öffentlichen Vorstellung Bild- und/oder Tonaufnahmen von dazu berechtigten Personen durchgeführt werden, erklären sich die Besucher mit dem Erwerb der Eintrittskarte damit einverstanden, dass sie eventuell in Bild und/oder Wort aufgenommen werden und diese Aufzeichnungen ohne Anspruch auf Vergütung veröffentlicht bzw. verwertet werden dürfen.

 

17. Haftung
Für Schäden jeder Art, die ein Besucher in den Räumen  der Staatsoper erleidet, haften die Staatsoper, ihre Vertreter und ihre Erfüllungsgehilfen nur im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit bleibt unberührt.

18. Anwendbares Recht / Erfüllungsort / Gerichtsstand
Es findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für den Kartenverkauf über Internet. Erfüllungsort ist Hamburg. Dies gilt auch für die Zurverfügungstellung der bestellten Eintrittskarte.

19. Inkrafttreten
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten mit Beginn des Kartenvorverkaufs für die Spielzeit 2014/15 in Kraft und ersetzen die bisher geltende Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Hamburgische Staatsoper GmbH