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Sonntag 20.01.2013, 11:00 Uhr | Laeiszhalle (Kleiner Saal)

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3. Kammerkonzert

Eine französische Matinée um Théodore Gouvy

Flöte: Björn Westlund
Violine: Hibiki Oshima
Violine: Tuan Cuong Hoang
Viola: Bettina Rühl
Violoncello: Ryuichi R. Suzuki
Kontrabass: Franziska Kober


Information:

Ort: Laeiszhalle (Kleiner Saal), Gorch-Fock-Wall 29, 20355 Hamburg
Preise: 8,- bis 18,- EUR

Théodore Gouvy, 1819 in Lothringen geboren, war ein deutsch-französischer Komponist der Romantik. Nach Instrumentalstudien in Paris reiste er nach Deutschland, um sich mit Mendelssohn und Spohr vertraut zu machen. Dass er viele Instrumentalwerke schrieb, war im französischen Musikleben um 1850 überhaupt nicht »en vogue«. Um französischen Komponisten ein eigenes Forum zu ermöglichen, entstanden zahlreiche »Musiksalons«. Unsere Matinée stellt zwei Werke von Theodore Gouvy vor, die seine eigene Inspiration und Ursprünglichkeit hörbar machen. Über das Streichquartett von Debussy sagt Paul Dukas: »Die Melodie bewegt sich, als schreite sie über einen prächtigen, kunstvoll gemusterten Teppich in exotischen Farben, aus dem alle schrillen und disharmonischen Töne verbannt sind.« Der zeitgenössische Komponist Nicolas Bacri, geboren 1961 in Paris, ergänzt das Programm mit den Trois Nocturnes, entstanden 2002. So lassen wir die Idee der französischen Kammermusiksalons wieder aufleben.

Veranstaltung in Kooperation mit »arabesques« - deutsch-französische Kulturtage 2013.