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Montag 15.04.2013, 19:30 Uhr | Großes Haus

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Wagner-Soiree

Sonderkammerkonzert

Sopran: Katja Pieweck
Sprecher: Gustav Peter Wöhler
Violine: Bogdan Dumitrascu
Violine: Hibiki Oshima
Viola: Thomas Rühl
Violoncello: Thomas Tyllack
Kontrabass: Stefan Schäfer
Flöte: Björn Westlund
Oboe: Nicolas Thiébaud
Klarinette: Rupert Wachter
Klarinette: Christian Seibold
Fagott: Christian Kunert
Horn: Jonathan Wegloop
Trompete: Mathias Müller

mit Gustav Peter Wöhler u.a.


Information:

Ort: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
Preise: 8,- bis 28,- EUR

Wagners große Musik ganz privat:
Gustav Peter Wöhler liest Briefe von Wagner.

Dazu erklingt Musik des Meisters in
Kammermusik-Arrangements.


Genie und Schmarotzer, Revoluzzer und Königsgünstling, Erotomane und Ekel, Klangmagier und Kapitalismuskritiker – Richard Wagner war ein Fall fürs Extreme.
Bis heute polarisiert das Denken und Dichten des kleinen Sachsen, der ein riesenhaftes Werk hinterließ. Wagner kann man nur hassen oder lieben – und wer noch keine Meinung dazu macht, kann sich bei einem Sonderkammerkonzert einen Eindruck verschaffen. Dann nämlich liest der beliebte Schauspieler Gustav Peter Wöhler in der Staatsoper aus Briefen des 200-jährigen Geburtstagskindes. Mitglieder der Philharmoniker spielen dazu Musik des Meisters in Arrangements, die der Instrumentation des „Siegfried-Idylls“ entsprechen. Katja Pieweck wird die „Wesendonck-Lieder“ singen. Das Ensemblemitglied der Staatsoper begeisterte jüngst in Wagners „Rienzi“ und gibt im „Lohengrin“ ihr Rollendebüt als Ortrud. Doch auch für Wagner-Kenner gibt es Raritäten zu entdecken: nämlich sein Jugendwerk „Les Adieux de Maria Stuart“, das er als Brotarbeit in seinen Pariser Hungerjahren komponierte.
Gustav Peter Wöhler schließlich wird bei seiner Lesung aus der Korrespondenz des maßlosen Charismatikers wohl kaum in erstarrte Anbetung verfallen, sondern die launigen, gerissenen, ironischen – und auch hinterhältigen – Seiten Richard Wagners aufdecken.