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Sonntag 26.05.2013, 18:00 - 20:30 Uhr | Großes Haus

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Richard Wagner

Das Rheingold

Einführung um 17.20 Uhr im Foyer 4. Rang

Richard Wagner / Der Ring des Nibelungen
Ein Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend (1869)

Inszenierung: Claus Guth
Bühnenbild und Kostüme: Christian Schmidt
Licht: Wolfgang Göbbel
Dramaturgie: Hella Bartnig

Die Rheintöchter tummeln sich auf einem riesigen Bett, auf dem Dachboden bastelt Wotan an seinem Weltmodell, und von seinem Heizungskeller aus versucht Alberich, die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen. Regisseur Claus Guth und Bühnenbilder Christian Schmidt bringen den »Vorabend« des »Ring« mit viel Humor auf die Bühne, ohne dabei die Dimensionen des Mythos zu vernachlässigen.

Mit deutschen Übertexten
Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper sind Hauptförderer der Hamburger "Ring"-Inszenierung 2008-2010

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Die Rheintöchter wachen unbekümmert über das Rheingold. Der Nibelung Alberich stört ihr sorgloses Spiel. Er begehrt Liebe von den Rheintöchtern. Aber sie verspotten den Nachtalben. In törichter Einfalt verraten sie das Geheimnis des Goldes, das dem zu maßloser Macht verhilft, der der Liebe entsagt und dadurch das Gold zu einem Ring zu schmieden vermag. Aus Wut über die vorenthaltene Liebe raubt Alberich das Rheingold und verzichtet auf Liebe zugunsten maßloser Macht.

Wotan träumt von glanzvollem ewigem Leben in der Götterburg Walhall, die ihm die Riesen Fasolt und Fafner erbaut haben. Fricka, seine Gemahlin, sorgt sich um den Preis. Wotan versprach den Riesen die Göttin Freia, deren Äpfel ewige Jugend spenden. Als die Riesen kommen und ihren Lohn verlangen, weigert sich Wotan, Freia herzugeben, und bricht damit die Verträge. Der Konflikt droht zu eskalieren. Wotan erwartet Hilfe von Loge. Dieser hat erfahren, dass Alberich das Rheingold zu einem Ring geschmiedet hat und nach Herrschaft über die Welt giert. Schon jetzt besitzt er kostbarste Schätze. Das weckt die Begehrlichkeit der Riesen, die bereit wären, Freia gegen den Reichtum des Zwergen einzutauschen. Auch die Götter sind fasziniert von der Macht des Ringes. Wotan begibt sich mit Loge hinab zu Alberich.

Alberich ist von dem Wahn, die Welt zu besitzen, besessen. Den eigenen Bruder Mime zwingt er, einen Tarnhelm zu schmieden, dessen magische Kraft nur er zu nutzen vermag. Wotan und Loge entlocken dem gebeutelten Mime die Geheimnisse des Rheingoldes, des Rings und des Tarnhelms. Auch Alberich erliegt dem listigen Loge. Er bringt Alberich dazu, sich mit Hilfe des Tarnhelms in einen Riesenwurm und dann in eine Kröte zu verwandeln. Wotan und Loge fangen die Kröte und bringen so Alberich in ihre Gewalt.

Für seine Freilassung muss Alberich nicht nur seinen gesamten Besitz, sondern auch den Ring Wotan überlassen. Er verflucht den Ring, der jedem künftigen Besitzer den Tod bringen soll. Um Freia auszulösen, reichen Alberichs Schätze nicht aus. Die Riesen verlangen auch den Tarnhelm und den Ring. Doch Wotan will den Ring nicht hergeben. Erda warnt den Gott vor dem fluchbeladenen Ring. Wotan überlässt ihn den Riesen. Fafner und Fasolt geraten beim Teilen des
Schatzes in Streit. Fafner tötet Fasolt und reißt den Ring und Alberichs Vermögen an sich. Die Götter nehmen Walhall in Besitz. Nur Loge weiß, dass ihre Freude nicht lange währen wird. Umsonst bitten die Rheintöchter die Götter, ihnen das Rheingold zurückzugeben.


Information:

Ort: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
Preise: 4,- bis 89,- EUR


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