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Dienstag 28.05.2013, 17:00 - 22:00 Uhr | Großes Haus

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Richard Wagner

Die Walküre

Einführung um 16.20 Uhr im Foyer 2. Rang

Richard Wagner / Der Ring des Nibelungen
Ein Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend (1869)

Inszenierung: Claus Guth
Bühnenbild und Kostüme: Christian Schmidt
Licht: Michael Bauer
Dramaturgie: Hella Bartnig

Eine freien Helden will Wotan schaffen, um den Ring zurück zu gewinnen. Doch sein Wälsungen-Experiment scheitert: Der Gott muss Siegmund opfern und am Ende auch noch seine Lieblingstochter Brünnhilde.

Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper

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Erster Aufzug
Seit Wotan auf den Ring des Alberich zur Einlösung der Verträge mit den Riesen wieder verzichten musste, ist zwischen ihm und dem Nibelungen eine gefährliche Patt-Situation entstanden. Durch Alberich droht den Göttern der Untergang. Wotan steht unter dem Druck, einen freien Helden schaffen zu müssen, der ihm den Ring und damit die Herrschaft über die Welt zurückgewänne. Er startet ein Experiment und zeugt mit einer Menschenfrau das Zwillingspaar Siegmund und Sieglinde.
Mit Siegmund zieht er viele Jahre durch die Welt, um ihn zum einsamen Rebellen zu erziehen. Sieglinde wird an Hunding verschachert, mit dem sie in erzwungener Ehe lebt. Hier findet Siegmund Zuflucht. Hunding erkennt in ihm den ärgsten Feind seiner Sippe, gewährt ihm jedoch das Gastrecht für eine Nacht. Am nächsten Morgen soll er sich ihm zum Zweikampf stellen. Sieglinde, die eine starke Zuneigung zu dem Fremden spürt, würzt Hundings Nachttrunk mit einem Schlafmittel. Sie erzählt Siegmund von ihrem Schicksal und zeigt ihm ein Schwert, das ein Unbekannter an ihrem Hochzeitstag in den Stamm einer Esche gestoßen hatte und das niemand bisher gewinnen konnte. Siegmund vermag es, das Schwert aus dem Stamm zu reißen. Siegmund und Sieglinde erkennen sich als leibliche Geschwister und vereinigen sich als Liebespaar.

Zweiter Aufzug
Wotan beauftragt seine Lieblingstocher Brünnhilde, Siegmund im Kampf gegen Hunding siegen zu lassen. Doch Fricka, seine Gemahlin, führt ihm den Selbstbetrug vor Augen. Sie verteidigt nicht nur die Rechtlichkeit der Ehe, sondern weist Wotan nach, dass seine Zukunftshoffnung Siegmund nur das willfährige Instrument seines Willen ist. Fricka verlangt, dass Siegmund falle. Wotan sieht sein Experiment als gescheitert an. Er widerruft seine Weisung an Brünnhilde und kapituliert.
Brünnhilde verkündet Siegmund den Tod mit der Aussicht, als Held in Walhall einzugehen. Doch für Siegmund ist Sieglinde wichtiger als alle Heldenehre. Tiefberührt von seiner unbeirrbaren Liebe trotzt Brünnhilde dem Befehl des Göttervaters und steht Siegmund im Kampf zur Seite. Das zwingt Wotan, selbst einzugreifen und sein Geschöpf Siegmund zu töten. Auch Hunding wird liquidiert. Brünnhilde rettet Sieglinde und die in ihr keimende Frucht der Liebe.

Dritter Aufzug
Brünnhilde flüchtet sich vor dem Zorn Wotans zu ihren Schwestern, den Walküren, die Wotan einst als Wehrstaffel zur Rekrutierung einer schlagkräftigen Privatarmee ausbilden ließ. Die Schwestern sollen ihr helfen, Sieglinde zu schützen. Doch sie fürchten Wotan. So beschließt Brünnhilde, sich dem Göttervater allein entgegenzustellen, und drängt Sieglinde zur Flucht.
Wotan straft Brünnhilde hart: Er sagt sich von seiner Tochter los und liefert sie dem erstbesten männlichen Eroberer aus. Auf ihr Bitten hin gewährt er Brünnhilde einen Feuerschutz, den nur ein furchtloser Held zu überwinden vermag. So findet das Experiment 'freier Mensch', von dem sich Wotan bereits verabschiedet hatte, eine Fortsetzung.


Information:

Ort: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
Preise: 4,- bis 89,- EUR


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