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Sonntag 12.05.2013, 17:00 - 21:30 Uhr | Großes Haus

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Richard Wagner

Lohengrin

Einführung um 16.20 Uhr im Foyer 4. Rang

Elsa von Brabant wird verdächtigt ihren jüngeren Bruder Gottfried im Wald ermordet zu haben. Dies unterstellt ihr der brabantische Graf Friedrich von Telramund, dessen Frau Ortrud im Hintergrund gegen Elsa intrigiert. Als König Heinrich Elsa zur ihrer Verteidigung auffordert, fleht sie einen imaginären Ritter um Hilfe an. König Heinrich ruft daraufhin die Männer auf, zum Kampfe für die Ehre der Elsa von Brabant hervorzutreten, doch niemand in der Menge reagiert. Plötzlich erscheint der Schwanenritter Lohengrin: Er will für Elsa kämpfen, nimmt ihr jedoch vorher das Versprechen ab, ihn niemals nach seiner Herkunft zu befragen.

INSZENIERUNG: Peter Konwitschny
BÜHNENBILD UND KOSTÜME: Helmut Brade
KOSTÜM-MITARBEIT: Inga von Bredow
LICHT: Manfred Voss

Mit deutschen Übertexten
Koproduktion mit dem Gran Teatre del Liceu Barcelona

MEHR
1. Aufzug

König Heinrich I. ist nach Antwerpen gekommen, um ein Heer für den Kampf gegen die Ungarn auszuheben. Doch zuvor muss er Gerichtstag halten: Friedrich von Telramund verklagt Elsa, die Tochter des verstorbenen Herzogs von Brabant, ihren Bruder Gottfried ermordet zu haben. Elsa schweigt zu den Anschuldigungen. Statt dessen erzählt sie von einem Ritter, der ihr im Traum erschien und Hilfe versprach.
Ein Gottesgericht soll den Streit entscheiden. Elsa bestimmt den geträumten Ritter zum Kämpfer für ihre Unschuld. Er wird zweimal aufgerufen, aber nur tiefes Schweigen ist die Antwort. Endlich wird Elsas Gebet erhört. Von einem Schwan geleitet erscheint der Erträumte. Er will für Elsa kämpfen und bietet ihr sein Hand, unter der Bedingung, dass sie ihn nie nach Namen und Herkunft fragt. Elsa verspricht es.
Der Fremde besiegt Friedrich von Telramund und schenkt ihm das Leben.

II. Aufzug

Telramund und seine Frau Ortrud sind in Acht und Bann geraten. Während im Schloss der Sieg des fremden Ritters gefeiert wird, überzeugt Ortrud ihren Gatten erneut von der Rechtmäßigkeit seiner Klage und gewinnt ihn für die gemeinsame Rache.
Telramund soll den Fremden der Zauberei und des Betrugs anklagen, Ortrud ihrerseits wird Elsa verleiten, an der Richtigkeit des Frageverzichts zu zweifeln.
Mit geheuchelter Freundlichkeit erschleicht sie sich das Vertrauen der arglosen Elsa. Am folgenden Morgen wird Elsa zur Hochzeit geleitet. Ortrud stört die Feier und macht der jungen Braut das Recht auf Vortritt streitig: Telramund habe in Brabant höchstes Ansehen genossen, bevor ihm ein falsches Gericht verbannte. Elsa hingegen könne nicht einmal den Namen ihre künftigen Gatten nennen.
Telramund beschuldigt den fremden Ritter der Zauberei und fordert ihn auf, seinen Namen preiszugeben. Doch der Ritter weist ihn ab: Einzig Elsa muss er diese Frage beantworten.

III. Aufzug

Im Brautgemach finden sich die Liebenden zum ersten Mal allein. Doch die von Ortrud geweckten Zweifel lassen Elsa nicht ruhen. Der Wunsch, Namen und Geheimnis ihres Mannes zu ergründen, wird immer mächtiger. Trotz aller Warnungen stellt sie schließlich die verhängnisvolle Frage.
Telramund dringt mit gezücktem Schwert ein und wird von dem unbekannten Ritter getötet. Am nächsten Morgen beschuldigt der Ritter Telramund des Mordversuchs und klagt Elsa an, ihr Versprechen gebrochen zu haben. Nun ist er gezwungen, sein Geheimnis preiszugeben: Er ist Lohengrin, der Sohn des Gralskönigs Parzival. Schon nähert sich der Schwan, um ihn zurückzubringen. Ortrud triumphiert und offenbart, sie selbst habe Elsas Bruder in einen Schwan verwandelt. Lohengrin befreit Gottfried aus der fremden Gestalt und ernennt ihn zum Führer des Heeres.

(c) Hamburgische Staatsoper


Information:

Ort: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
Preise: 4,- bis 89,- EUR


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