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Dienstag 25.12.2012, 19:00 - 22:30 Uhr | Großes Haus

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Johann Strauß

Die Fledermaus

Dr. Falke kann nicht vergessen, dass ihm sein Freund Eisenstein vor Jahren einen üblen Streich gespielt hat. Ein Ball beim Prinzen Orlofsky bietet ihm endlich die Gelegenheit, jene Schmach zu rächen. Dr. Falke macht Eisenstein mit einer geheimnisvollen ungarischen Gräfin bekannt. Eisenstein ahnt nicht, dass er seiner eigenen Ehefrau den Hof macht...

INSZENIERUNG: Hans Hollmann
BÜHNENBILD: Hans Hoffer
KOSTÜME: Dirk von Bodisco
CHOREOGRAFIE: Donna Perilli

Es spielen die Philharmoniker Hamburg.
Es singt der Chor der Hamburgischen Staatsoper.

Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper

MEHR
ERSTER AKT

Am späten Nachmittag im Hause Eisensteins. Von seiner unwiderstehlichen Tenorstimme überzeugt, bringt der Opernsänger Alfred seiner ehemaligen Kollegin und Jugendfreundin Rosalinde, jetzt Frau Eisenstein, ein Ständchen. Sein Werben erscheint umso erfolgversprechender, als Rosalindes Gatte noch am gleichen Tage eine Gefängnisstrafe antreten soll. Eisenstein, der die Stunden bis zum Antritt seiner Strafe möglichst angenehm verbringen möchte, kommt ein Vorschlag Dr. Falkes sehr gelegen, noch am gleichen Abend ein Fest beim Prinzen Orlofsky zu besuchen. Eisenstein kann nicht ahnen, dass dieses Fest für Dr. Falkes Racheplan große Bedeutung hat. Rosalinde gibt ihrem Stubenmädchen Adele Urlaub. Alfred nützt die Situation und ist schon dabei, es sich bequem zu machen. Da stört der Gefängnisdirektor Frank das Idyll, und Alfred, um Rosalinde nicht zu kompromittieren, muss ihm an Stelle des eigentlichen Delinquenten folgen.

ZWEITER AKT

Nachts beim Prinzen Orlofsky. Eine ausgelassene Gesellschaft hat sich hier versammelt. Im Zuge seines Racheplanes, in den der Prinz von Anfang an eingeweiht war, stellt Dr. Falke Eisenstein dem Prinzen als "Marquis Renard" vor, macht ihn mit dem Gefängnisdirektor Frank bekannt, dem er den Titel "Chevalier Chagrin" verleiht. Außerdem hat er es arrangiert, dass Adele als "junge Bühnenkünstlerin" in einer Robe Rosalindes am Fest teilnimmt. Rosalinde erscheint als "ungarische Gräfin", wird unerkannt sogleich von Dr. Eisenstein umworben und entwendet ihm bei einem raffinierten Flirt seine Uhr. Die Feststimmung hat ihren Höhepunkt erreicht, als sich Eisenstein daran erinnern lassen muss, seinen Arrest anzutreten.

DRITTER AKT

Am nächsten Morgen im Gefängnis. Der inhaftierte Alfred hat den Gerichtsdiener Frosch die ganze Nacht mit seinen Gesangsübungen gepeinigt. Das steigerte noch Froschs Alkoholkonsum ganz erheblich. Ebenfalls nicht ganz nüchtern kommt sein Chef zum Dienst. Adele und Ida erscheinen. Adele, der Frank seine Protektion zugesagt hat, erinnert ihn an sein Versprechen. Als der "Marquis Renard" gemeldet wird, lässt Frank beide Damen in eine Zelle sperren. Eisenstein entdeckt, dass ein anderer bereits seinen Platz im Gefängnis einnimmt, und tritt, um der Sache auf den Grund zu gehen, Alfred und der kurz darauf erscheinenden Rosalinde in der Maske des Advokaten Blind entgegen. Rosalinde beschämt jedoch den eifersüchtigen Gatten, indem sie ihm die entwendete Uhr als Beweisstück seines eigenen kleinen Seitensprunges vorweist. Vor der ganzen Ballgesellschaft, die ihr Fest mit einem "Sturm" auf die Gefängniskanzlei beschließt, enthüllt Dr. Falke die Verwicklungen seiner als Komödie getarnten Rache.

© Hamburgische Staatsoper


Information:

Ort: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
Preise: 5,- bis 97,- EUR