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Samstag 02.06.2012, 19:00 - 22:15 Uhr | Großes Haus

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Giuseppe Verdi

Macbeth

Lady Macbeth glaubt sich am Ziel: Sie hat ihren Gatten zum Mord an König Duncan angestachelt und ist nun Königin an der Seite von Macbeth. Doch das Glück währt nicht lang: Der neue König wird von seinen Greueltaten gepeinigt, Lady Macbeth gibt im Wahn den Mord an Duncan preis. Die Widersacher Malcom und Macduff nutzen die Gunst der Stunde und treten zum Kampf um die Thronfolge an...

Inszenierung: Steven Pimlott
Bühnenbild: Tobias Hoheisel
Kostüme: Ingeborg Bernerth

Es singt der Chor der Hamburgischen Staatsoper.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten
Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper

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1. Akt
Die schottischen Feldherren Macbeth und Banco treffen nach siegreicher Schlacht auf Hexen. Diese prophezeien Macbeth, dem jetzigen Than (Lehensherrn) von Glamis, einen politischen Aufstieg zunächst zum Than von Cawdor und schließlich zum König von Schottland. Banco weissagen sie, dass seine Nachfahren Könige sein werden. Boten berichten von der Hinrichtung des Thans von Cawdor. Macbeth ist von König Duncan zu dessen Nachfolger bestimmt worden. Die erste Prophezeiung ist damit erfüllt. Die Hexen erwarten, dass Macbeth sie wieder aufsuchen wird.
Durch einen Brief ihres Gatten erfährt Lady Macbeth von den Weissagungen der Hexen. Als ein Bote meldet, König Duncan würde als Gast für eine Nacht ins Schloss kommen, treibt die Lady den zaudernden Macbeth an, den Weg zum Thron durch den Mord an Duncan frei zu machen. In der Nacht tötet Macbeth den König. Um den Verdacht auf andere zu lenken, schiebt Lady Macbeth den schlafenden Wachen die Mordwaffe unter. Bei Tagesanbruch finden der schottische Graf Macduff und Banco den toten König. Der unbekannte Mörder wird von allen verflucht.

2. Akt
Auch die zweite Prophezeiung der Hexen hat sich erfüllt. Macbeth ist König von Schottland. Der des Mordes verdächtige Sohn Duncans, Malcolm, ist nach England geflohen. Die Prophezeiungen der Hexen, Banco würde Vater von Königen, lässt Macbeth nicht zur Ruhe kommen. Er bestellt Mörder, die Banco und seinen Sohn Fleance töten sollen.
Während eines Festbanketts zu Ehren des Königs vermisst man Banco. Ein Mörder meldet Macbeth Bancos Tod. Fleance gelang die Flucht. Als Macbeth sich auf den frei gebliebenen Platz setzen will, erscheint ihm Bancos Geist. Macbeth ist zu Tode erschrocken und belastet sich mit wirren Worten selbst. Als ihm Bancos Geist gleich darauf ein zweites Mal erscheint, kann Lady Macbeth ihren fassungslosen Mann kaum wieder beruhigen. Mit Sorge beobachten die Festgäste den psychischen Verfall des Herrschers. Macduff beschließt das Land zu verlassen, um Malcolm zur Rettung der Heimat zu bewegen.

3. Akt
Die Hexen beschwören Geister. Macbeth will sein weiteres Schicksal erfahren. Erscheinungen warnen ihn vor Macduff, gleichzeitig versichern sie ihm, kein von einer Frau geborener Mensch könne ihm schaden, und ehe nicht der Wald von Birnam gegen ihn anrücke, sei er unbesiegbar. Auf seine Frage, ob Bancos Sohn nach ihm König würde, lassen die Hexen acht Könige erscheinen, der letzte ist Banco, der ihm lachend einen Spiegel zeigt. In diesem sieht er weitere Könige vorüberziehen. Macbeth bricht zusammen.
Er beschließt, noch mehr Blut zu vergießen und alle Feinde aus dem Weg zu räumen.

4. Akt
Schottische Flüchtlinge beklagen das Schicksal ihres von der Gewaltherrschaft Macbeths unterdrückten Vaterlandes. Macduff trauert um seine Familie, die von Macbeths Schergen ausgelöscht wurde. Er schwört Rache. Malcolm stößt mit seinem englischen Heer zu ihnen. Gemeinsam rüsten sie zum Angriff auf des Tyrannen Schloss, getarnt mit Ästen aus dem Wald von Birnam.
Ein Arzt und seine Kammerfrau beobachten die schlafwandelnde Lady. Sie redet verwirrt von vergangenen Verbrechen und versucht immer wieder einen vermeintlichen Blutfleck von ihren Händen zu entfernen.
Malcolm und Macduff rücken mit dem englischen Heer nach Schottland ein. Die Kammerfrau meldet Macbeth den Tod der Lady. Fliehende Soldaten berichten, dass sich der Wald von Birnam auf das Schloss zu bewegt. Für Macbeth gilt: Sieg oder Tod.
Im Kampf trifft Macbeth auf Macduff. Als er erfährt, dass Macduff nicht von einer Frau geboren, sondern vorzeitig aus dem mütterlichen Schoß geschnitten wurde, ist ihm sein Tod gewiss. Macbeth zieht Bilanz seines Lebens. Der Krone hat er sich ausgeliefert, den Versprechungen der Hölle vertraut. Nun stirbt er, »ein Gräuel dem Himmel und der Erde«.
Malcolm ist der neue König.


Information:

Ort: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
Preise: 5,- bis 97,- EUR


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